Stadtumbau schafft auch Bewegungsräume

Auf den Seiten des Brandenburgischen Landesamtes für Bauen und Verkehr (LBV) finden sich beispielhafte Maßnahmen des brandenburgischen Stadtumbaus, die u.a. an die Herangehensweisen bei der Durchführung von Stadtumbauprozessen informieren.

Ein ungewöhnlicher Link für eine Seite der Übergewichtsprävention? Mitnichten, denn hier geht es aus städtebaulicher Sicht um die Gestaltung von Lebenswelten. Zum Beispiel die Neugestaltung und Aufwertung von Abrissflächen, damit Erholungs-, Spiel-, Sport- und Freizeitbereichen für alle Altersgruppen enstehen wie in der Stadt Guben. Oder um Anreize zu schaffen, damit Familien in der Stadt bleiben können wie in Lübbenau/Spreewald. Oder um Transparenz, Vernetzung im Stadtteil zur Akzeptanzsteigerung wie in Schwedt. Mittlerweile enthält die Datenbank 49 Projekte, die nach Städten, Themenschwerpunkten und Art der jeweiligen Maßnahme geordnet sind. Nicht alles dreht sich dabei um Bewegung & Co., aber es gibt viele Beispiele, die Ideen liefern können.

Stadtplanung, Verkehrsplanung etc. sind wichtige Partner, wenn es darum geht, Bewegungsräume für Kinder zu eröffnen. Denn das Spiel im Freien – im selbstständig zu erschließenden Außenraum – ist der Schlüssel zu mehr Bewegung im Alltag und damit ein entscheidender Baustein der gesundheitlichen Prävention.

Der Link zur Datenbank: www.lbv.brandenburg.de/1161.php

Weitere Planungsansätze und Modellprojekte, die neue Wege zu Schaffung und Nutzung von Bewegungs(t)räumen aufzeigen finden Sie auch auf den Seiten von "Regionen mit peb".

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation

Die Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation wurde 2013/14 im Rahmen von IN FORM entwickelt und erprobt. Sie richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus kommunalen Verwaltungen, die für die Gesundheitsförderung in ihrer Kommune zuständig sind und eine ressortübergreifende Strategie entwickeln möchten.

 

© Andreas Gärtner

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