Schulobst-Programm 2011/2012

Kurz vor den Sommerferien hat "aid macht Schule" recherchiert: Wie geht es mit dem EU-Schulobstprogramm weiter? Welche Bundesländer nehmen teil? Wer sind die Ansprechpartner für die Umsetzung in den einzelnen Ländern? Und was ist in Sachen Hygiene zu beachten? Neben Antworten auf diese Fragen gibt es Tipps für die begleitende Ernährungsbildung.

In Deutschland machen aktuell sieben Bundesländer beim Schulobst-Programm der Europäischen Union mit: Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In den teilnehmenden Lerneinrichtungen erhalten die Kinder ein- oder mehrmals wöchentlich eine Extra-Portion frisches Obst oder Gemüse. Dafür gibt es Fördermittel von der EU.

Für das Schuljahr 2011/2012 erhält Deutschland, wie im Vorjahr, rund 11 Millionen Euro. Die Fördersumme muss in etwa gleicher Höhe von den Bundesländern oder Dritten kofinanziert werden. Das Ziel ist, das Ernährungsverhalten der Kinder durch das Obst- und Gemüseangebot und pädagogische Begleitmaßnahmen nachhaltig positiv zu prägen. Knapp fünf Millionen Schulkinder sind im letzten Förderjahr in den Genuss des Schulobstprogramms gekommen.

Beim Schulobstprogramm geht es, anders als der Begriff vermuten lässt, neben Obst auch um Gemüse. Außerdem ermöglichen die europäischen Vorgaben im Prinzip auch die Einbeziehung von Tageseinrichungen für Kinder. Die konkrete Ausgestaltung liegt bei den Bundesländern und unterscheidet sich von Land zu Land. Im Moment beziehen die Länder überwiegend Grundschulen in das Programm mit ein und zum Teil auch Förderschulen, weitere Schulen (z. B. mit besonderem sozialen Bedarf) und vorschulische Einrichtungen.

Quelle und weitere Informationen zu den Bundesländern im Vergleich bei "aid macht Schule"

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation

Die Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation wurde 2013/14 im Rahmen von IN FORM entwickelt und erprobt. Sie richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus kommunalen Verwaltungen, die für die Gesundheitsförderung in ihrer Kommune zuständig sind und eine ressortübergreifende Strategie entwickeln möchten.

 

© Andreas Gärtner

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