Regionen mit peb – neue Wege der Ernährungsbildung

Auf dem Außengelände eines Kulturhauses plant die Biosphären-VHS St. Ingbert im Saarland die Anlage eines naturnahen Bürgergartens. Dieser Garten soll den Bürgerinnen und Bürgern als Schau- und Lehrgarten für die Gestaltung ihrer eigenen Privatgärten dienen. Begleitende Angebote der VHS zum Thema Ernährung und nachhaltiges Gärtnern und  Anbaumethoden sind in Vorbereitung. Speziell für Kinder und Jugendliche sollen auf dem Gelände des Bürgergartens Bewegungs- und Spielangebote und „verwilderte“ Ecken zum Erkunden geschaffen werden. Intergenerationelle und interkulturelle Projekte könnten später die Anlage komplettieren.

Für eine dauerhafte Belebung des Biosphärengartens ist eine umfassende Beteiligung der Bevölkerung in den verschiedenen Generationengruppen ausschlaggebend. Die Einbindung von Kindern und Jugendlichen in den Planungsprozess ist zudem grundlegend für die Gestaltung des Geländes. Gerade für Heranwachsende bieten sich hier nach Ansicht der Projektpartner gute Möglichkeiten die Natur kennen zu lernen sowie einen attraktiven Bereich für ihre Freizeit zu gestalten. Im Rahmen von zwei eintägigen Zukunftswerkstätten entwickeln Kinder (24.10.) und Jugendliche (25.10.) Ideen und setzen diese in Modellen kreativ um.

Der Bürgergarten ordnet sich in die Vielzahl der Aktivitäten für ausgewogenere Ernährung und mehr Bewegung des Saarpfalz-Kreises ein: Saarpfalz mit peb - ein Landkreis macht sich fit!

Partner des Prozesses sind die Biosphären-VHS St. Ingbert (federführend), das KOBRA Beratungszentrum (Beteiligung & Zukunftswerkstätten), „Regionen mit peb“ sowie der  „dvv international / Institut für internationale Zusammenarbeit der Deutschen Volkshochschul-Verbandes“.

Weitere Infos zum Thema:

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation

Die Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation wurde 2013/14 im Rahmen von IN FORM entwickelt und erprobt. Sie richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus kommunalen Verwaltungen, die für die Gesundheitsförderung in ihrer Kommune zuständig sind und eine ressortübergreifende Strategie entwickeln möchten.

 

© Andreas Gärtner

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