Gesundheitsförderung - ein Traumjob?
Die Anforderungen an Kommunen werden immer komplexer und vielfältiger. Umweltschutz, Demographie, Infrastruktur, Arbeitsplätze, Gesundheit, soziale Ungleichheit. Alle diese Bereiche hängen miteinander zusammen. Wie wirkt sich dies auf die Arbeit in den Verwaltungen aus?
Dr. Karoline Schubert, Gesundheitsamt Leipzig:
Als ich vor 15 Jahren im Gesundheitsamt angefangen habe, gab es ein Sachgebiet Gesundheitsförderung. Als Sachgebietsleiterin habe ich mich eher um kleinere Aktionen wie "Gesundes Pausenbrot" oder Aufklärungsveranstaltungen zum Herzinfarkt gekümmert. Heute ist meine Stelle als Stabsstellenbereich direkt der Amtsleitung unterstellt. Das gibt mir natürlich ganz andere Möglichkeiten. So hat sich beispielsweise der Informationsfluss wesentlich verbessert. Das ist für eine Vernetzungsstelle ein wichtiger Aspekt. Zudem genieße ich absolutes Vertrauen und einen sehr großen Handlungsspielraum. Der Anteil der Netzwerkarbeit hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen und umfasst heute einen deutlich größeren Teil meiner Arbeitszeit. Wenn ich ehrlich bin, habe ich meinen Traumjob gefunden!
Das Interview haben wir für unseren Service "Was gibt's Neues?" geführt und mit weiteren interessanten Inhalten zur Netzwerksteuerung flankiert. Wenn Sie in Zukunft gerne Neues von Regionen mit peb IN FORM bequem per E-Mail erfahren möchten, tragen Sie sich einfach in unsere Abonnentenliste ein.

