Ein guter Start in das neue Schuljahr mit den LandFrauen

Gleich nach den Sommerferien steht  bundesweit für viele 3. und 4. Grundschulklassen nicht nur Mathe und Deutsch auf dem Stundenplan, sondern auch der „aid-Ernährungsführerschein“. Der praxisorientierte Unterricht führt die Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung von qualifizierten Ernährungsfachfrauen aus den LandFrauenverbänden hin zu einem gesunden Ernährungsverhalten.

Die Anerkennung dieses Ernährungsbildungsangebotes als Beitrag zur gesundheitlichen Prävention erfuhr dieses bundesweite Projekt nun durch den Spitzenverband der landwirtschaftlichen Sozialversicherung (LSV).  Durch finanzielle Förderung der LSV wird  bundesweit 185 Schulklassen die Teilnahme an dem Projekt ermöglicht und die langfristige Etablierung des aid-Ernährungsführerscheins an den Schulen unterstützt.

„Mit dem Spitzenverband der landwirtschaftlichen Sozialversicherung wissen wir einen starken Partner an unserer Seite, der uns zum gemeinsamen Ziel der gesundheitlichen Prävention begleitet“, betont Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. „Wir hoffen, dass das Beispiel der LSV andere Krankenkassen ermutigt, den gesetzlich verankerten Leitfaden zur Prävention § 20 Abs.1 SGB V – hier im speziellen Setting-Ansatz Schule, bei Ernährungsbildungsangeboten ebenfalls in Anwendung zu bringen“. Mit Maßnahmen zur Primärprävention soll der Gesundheitszustand der Versicherten insgesamt verbessert und zugleich die sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen vermindert werden.  „LandFrauen leisten als hauswirtschaftlich qualifizierte und vom aid geschulte Projektteilnehmerinnen bei der Umsetzung des aid-Ernährungsführerscheins einen entscheidenden Beitrag dazu“, so die dlv-Präsidentin.

Bundesweit haben schon weit über 120.000 Schülerinnen und Schüler ihren „Ernährungsführerschein“ erworben und eine zukunftsfähige Basis für den richtigen Umgang mit Nahrungsmitteln und gesunder Ernährung erhalten.


Quelle: Pressemitteilung 27/2011 des Deutschen LandFrauenverbands (dlv) vom 18. August 2011

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation

Die Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation wurde 2013/14 im Rahmen von IN FORM entwickelt und erprobt. Sie richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus kommunalen Verwaltungen, die für die Gesundheitsförderung in ihrer Kommune zuständig sind und eine ressortübergreifende Strategie entwickeln möchten.

 

© Andreas Gärtner

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