Datenreport 2011: Neuer Sozialbericht für Deutschland erschienen

Der neue Datenreport 2011 berichtet über Themen, die als Indikatoren für Lebensqualität und gesellschaftliche Wohlfahrt ins Blickfeld der Politik gerückt sind. Dazu gehören neben der Verteilung von materiellem Wohlstand, Erwerbsarbeit, persönlicher und wirtschaftlicher (Un-)Sicherheit auch Aspekte wie Gesundheit, Bildung, Umwelt, persönliche Aktivitäten, politische Partizipation und soziale Beziehungen.

Der Datenreport 2011, der auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Vertretern des Statistischen Bundesamtes (Destatis), WZB und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Berlin vorgestellt wurde, zeichnet ein differenziertes Bild der Lebensbedingungen in Deutschland. Er greift auf Zahlen und Fakten der amtlichen Statistik zurück und führt diese mit den Ergebnissen aus der sozialwissenschaftlichen Forschung zusammen. In mehr als 40 Beiträgen wird über die objektiven Lebensverhältnisse und das subjektive Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger umfassend und detailliert berichtet. Erstmals wird auch der Zusammenhang von Gesundheit und sozialer Ungleichheit dargestellt sowie über die Einstellungen zur Rolle der Frau informiert.

Der Datenreport erscheint seit 1985 regelmäßig alle zwei Jahre. Herausgeber sind das Statistische Bundesamt, die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), in der aktuellen Ausgabe unterstützt vom Sozio-oekonomischen Panel (SOEP).

Quelle: Pressemitteilung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung vom 11.10.2011

Das Deutsche Ärzteblatt weist auf der Basis des Datenreports insbesondere daruf hin, dass Personen mit niedrigem Einkommen, geringer Bildung und niedriger beruflicher Stellung häufiger krank sind und ihren Gesundheitszustand sowie ihre gesundheitsbezogene Lebensqualität schlechter einschätzen.

siehe auch aerzteblatt.de / ...

Download des Datenreports sowie einzelner Kapitel: wzb.eu / ...

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation

Die Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation wurde 2013/14 im Rahmen von IN FORM entwickelt und erprobt. Sie richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus kommunalen Verwaltungen, die für die Gesundheitsförderung in ihrer Kommune zuständig sind und eine ressortübergreifende Strategie entwickeln möchten.

 

© Andreas Gärtner

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