Bundeswettbewerb "Gesund älter werden in der Kommune - bewegt und mobil" startet

Berlin/Köln, 26. Mai 2015.  Der Wettbewerb wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankversicherung e.V. (PKV) und den kommunalen Spitzenverbänden durchgeführt.

Ziel des Bundeswettbewerbs ist es, hervorragende kommunale Aktivitäten im Bereich der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen zu identifizieren, der Öffentlichkeit bekannt zu machen und auszuzeichnen. Die Wettbewerbsprojekte werden mit Preisgeldern von insgesamt 60.000 Euro prämiert.

Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen "Auf dem Weg eines gesunden Älter-Werdens kommt den Kommunen eine herausragende Rolle zu", betont die Leiterin der BZgA, Dr. Heidrun Thaiss. "Gesundheit hängt wesentlich von der Qualität der Lebensverhältnisse in Städten, Gemeinden und Landkreisen ab. Ich möchte daher alle Kommunen ermutigen, sich mit ihren vernetzten Aktivitäten und Projekten zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen am Wettbewerb zu beteiligen. Erprobte Ansätze sind es wert, über Ihre Kommunen hinaus bekannt zu werden, nicht zuletzt, um darauf hinzuwirken, dass auch andere Kommunen von den Erfahrungen profitieren und zur Nachahmung angeregt werden."

Für den Wettbewerb werden Aktivitäten und Maßnahmen aus allen Bereichen der Bewegungs- und Mobilitätsförderung älterer Menschen gesucht. Hierzu zählen u.a.:

  • kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
  • Maßnahmen und Angebote alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätssteigerung älterer Menschen
  • Bewegungsräume/Bewegungsparcours in Stadtvierteln und Grünanlagen
  • barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
  • wohnortnahe Infrastrukturen
  • (Weiter-)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
  • (Weiter-)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
  • Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher Aktivität bei älteren Menschen
  • Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Mobilitätsförderung älterer Menschen

Eingeladen sind alle deutschen Städte, Gemeinden und Landkreise. Teilnahmeberechtigt sind darüber hinaus Kommunalverbände sowie die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten. Präventionsaktivitäten Dritter können nur als Bestandteil der Bewerbung einer Kommune berücksichtigt werden.

Mit der Betreuung des Wettbewerbs ist das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) beauftragt. Anmeldeunterlagen stehen unter www.wettbewerb-aelter-werden-in-balance.de zur Verfügung.

Der Wettbewerb findet seinen Abschluss mit einer Preisverleihung im März 2016 in Berlin.

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation

Die Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation wurde 2013/14 im Rahmen von IN FORM entwickelt und erprobt. Sie richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus kommunalen Verwaltungen, die für die Gesundheitsförderung in ihrer Kommune zuständig sind und eine ressortübergreifende Strategie entwickeln möchten.

 

© Andreas Gärtner

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