8. Ganztagsschulkongress in Berlin
Schulleitungen müssen müssen Veränderungsprozesse gestalten, Teams koordinieren und sind verantwortlich für die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern und für die Kommunikation nach innen wie nach außen. All das sind klassische Führungsaufgaben, die sich kaum von der Tätigkeit eines Managers unterscheiden. Beim Kongress soll diskutiert werden, welche Impulse aus der Wirtschaft für den Schulalltag fruchtbar sind, wie erfolgreiches Schulmanagement aussehen kann und welche konkreten Schritte gegangen werden können.
Ganztagsschulen sind Gemeinschaftsprojekte, an denen alle Beteiligten aktiv mit arbeiten sollten. Hierfür muss Schule sich öffenen, damit Schüler, Eltern und außerschulische Partner sich aktiv beteiligen. Wie können Kooperationsstrukturen sinnvoll aufgebaut werden? Wie können Schüler und Eltern in die Ganztagsschulgestaltung eingebunden werden?
Ganztagsschulkonzepte müssen sich in ihrer Qualität daran messen lassen, inwieweit sie sich an der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen orientieren. Dies schließt ein grundsätzliches Umdenken ein. Weg von der Frage: Wie muss das Kind oder der Jugendliche sein, um der Schule gerecht zu werden?
Hin zu der Frage: Wie muss die Schule sein, damit sie den Schülerinnen und Schülern gerecht wird. Wie muss der Tag an einer Schule aussehen, damit Kinder und Jugendliche ihren Taten- und Bewegungsdrang, ihr Ruhe- und Chillbedürfnis, ihren Forscherdrang ausleben können? Wie, um Raum für Freunde und eigene Wege zu haben? Die Workshops unter dem Motto „Lebenswelt neu entdecken“ sollen einige dieser Ansätze beleuchten.
Diese und weitere Themen werdem am 4. und 5.11.2011 beim 8. Ganztagsschulkongress im Berliner Congress Center (BCC) diskutiert und Lösungsansätze vorgestellt.
(Quelle und Link: www.ganztaegig-lernen.de/www/web1166.aspx)

