Experten-Workshop zur Kommunalen Gesundheitsförderung in Köln

Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung des Experten-Workshops in Köln erhielten die Teilnehmenden viel fachlichen Input und erfuhren anhand gelungener Beispiele guter kommunaler Praxis, wie Gesundheitsförderung als Querschnittsthema von unterschiedlichen Akteuren in der Kommune wahrgenommen werden sollte, um langfristig etabliert zu werden. Als Referenten hierfür konnte Christoph Gilles von der Koordinationsstelle Kinderarmut im LVR-Landesjugendamt Rheinland gewonnen werden, der in seinem Vortrag auf integrierte Gesamtkonzepte kommunaler Prävention einging. Die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut, die 2009 auf Initiative des LVR-Landesjugendhilfeausschusses Rheinland neu eingerichtet wurde, unterstützt die Jugendämter im Rheinland bei der Entwicklung und Umsetzung von integrierten kommunalen Präventionsketten – beginnend mit den Frühen Hilfen bis hin zum gelingenden Übergang in Ausbildung, Beruf und ein selbstbestimmtes Leben.

Hier finden Sie die Folien des Vortrags von Christoph Gilles

Für den TOP "Präventionsgesetz und Landesrahmenvereinbarungen – Chancen für die Gesundheitsförderung" konnte Dr. Rüdiger Meierjürgen, ehemals BARMER GEK, gewonnen werden, der in seinem Vortrag einen Überblick über das Präventiongesetz und die Landesrahmenvereinbarungen gab und daraus resultierende Anknüpfungspunkte für die kommunale Prävention vorstellte.

Hier finden Sie die Folien des Vortrags von Dr. Rüdiger Meierjürgen

Hier steht der Leitfaden Gesunde Stadt zum Download bereit

Dr. Dagmar Starke von der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorfstellte in ihrem Vortrag heraus, wie essentiell eine fundierte Bedarfsanalyse als Grundlage für Maßnahmen der Gesundheitsförderung ist. Als Referentin für Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung gab sie den Teilnehmenden einen Einblick in die Gesundheitsberichterstattung unter dem Titel "Daten für Taten – gesundheitliche Bedarfe ermitteln und interpretieren".

Der Vortrag von Dr. Dagmar Starke steht hier zum Download bereit

In einem maßgeschneidertes Methodenmodul (Referentin Petra Behcet von Dialoglive) lernten die Teilnehmenden zudem verschiedene Moderationsmethoden kennen. Praktische Beispiele und Übungen zur Netzwerkmoderation boten Hilfestellung, mit schwierigen Themen oder Netzwerkpartnern umzugehen und kommunale Netzwerke zur Gesundheitsförderung langfristig aufrecht zu erhalten und zu managen.

Download Programm 26./27. April 

Der zweite Teil des Experten-Workshops wird im Herbst am 11./12. September 2017 stattfinden. Wenn Sie Interesse haben, an dem Workshop teilzunehmen, schicken Sie bitte eine Mail an kgm@pebonline.de an Lisa Tonk und Wiebke Kottenkamp.

 

 

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation

Die Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation wurde 2013/14 im Rahmen von IN FORM entwickelt und erprobt. Sie richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus kommunalen Verwaltungen, die für die Gesundheitsförderung in ihrer Kommune zuständig sind und eine ressortübergreifende Strategie entwickeln möchten.

 

© Andreas Gärtner